Speis & Trank

Gedichte, in denen Speisen oder Getränke die Protagonisten sind!

40 Rübenheldgepurzel & das achthundertfünfundachtzigste Gedicht

Weinberge Kaltern am See

Die Rübler

Wir melken jetzt Süße aus eigenem Grund! Herr Rübezahl pfeift auf Importe!
(Man könnte auch meinen, er schiss darauf - doch man braucht allen Dung nun vor Orte)

Und so kam's, dass das Zuckerrohr
Mit einem Ruck an Macht verlor ...

20 Wandgewürm & das achthundertvierundsechzigste Gedicht

Stuttgart Schlosspark

Natürliche Hauslese

Es lesen die Maden in meinen Wänden
Ein Rezeptbuch für tödliche Wunden
Verwesendes steht erst in späteren Bänden
Selbst Mädchen zähl'n da zu den Kunden

6 Grundgepünktel & das achthundertfünfzigste Gedicht

Isarwellen bei Thalkirchen

Der Rekonvaleszent

Zurück am Tisch hier erfüllt mich mit Freud'
Dass ihr mir in der Zwischenzeit
Mein Mahl schon einmal vorgekaut

Gestärkt vom speichelweichen Kraut
Bahnt mich ein spartanisches Urglücksgemisch
Hin zum Plan, dass ich wieder zurück bin am Tisch

Mont & das achthundertvierzigste Gedicht

Piemont Horizont

Piemonthorizont

Im Reisfeld und am Berg von Wein
Vom Trüffelmüffelsüffelhain
Bis über den Nutellarand
Ist hier der Horizont gespannt

Mein Magen sagt: Ein schönes Land!

Tor 17 & das siebenhunderteinunddreißigste Gedicht

Märchenwelt der Linzer Grottenbahn

Ruhr im Magen

Wohin mit Essen?
Dort, Mund! Hamm.
Was ich mir in mein Mäulchen ramm'
Ist mitunter richtig viel
Und erfordert wenig Stil

Wird abgeschmackt mit Pommes Schranke
Drum vorab ein frommes Danke
An den Schwerverdauungstrakt
Dass er auch die Frikka packt
Dann ist mir der Hauptgang Wurst
Pilsken löscht den Pennerdurst

Manna vom Friteusengott
Kommt gut an bei uns im Pott!
Denn das rutscht gut durch den Magen
Grad, wenn man sich's pur reinzieht
Spürt man Fettes Unbehagen
Und sein inn'res Ruhrgebiet

Tor 16 & das siebenhundertdreißigste Gedicht

Berlin Mitte

Berlin, kulinarisch

Buletten aus Charlottenburg
Tea-to-go in Tegel
Dönerwerk aus Schöneberg
Für die Blagen Bagel

Prenzelberger Brezel-Backwar'n
Spanferkel aus Spandau
Pankows Pfanne heißt jetzt Wok
Nichts, was ich nicht ankau!

Von frischen Hai'n in Friedrichshain
War ja schon zu lesen
Selbst für Nockerln aus Neukölln
Lockern wir die Spesen

Was allzu unverdaulich – sprich:
"Iss das ma' selbst – ich trau mir nich'!"
Verklappen wir als Berlin-Food
'nem Easyjetset-Tunichtgut

Maximiliansbrücke & das siebenhundertdritte Gedicht

Maximiliansbrücke

Die richtige Gewichtung

An einem satten Sonntag
Nehm ich ein zweites Stückchen Kuchen

Für die in der Sahne erstickten Tage
Dürft ihr mich gerne buchen

Kampa Pinguine & das sechshundertsechsundachtzigste Gedicht

Pinguine Museum Kampa

Vor- und Zubereitung

Koch ich einem Pinguine
Eine Topf voll Linguine
Poch ich bei King Ludwig an
Wo man Seien leihen kann

Marienplatz & das sechshundertneunundsiebzigste Gedicht

Marienplatz

Kant

Ist Ihnen bekannt, dass Immanuel Kant
Imma ma' schnell in Kantinen verschwand?
Denn einmal darinnen,
Konnt' Kant dann von innen
Verkannte Esser viel besser versteh'n:
"Mann, imma nur Nudeln – ich kann's nimma seh'n!"

Laubspeise & das sechshundertfünfundsiebzigste Gedicht

Herbstlaub

Die Laubspeise (Mahl des Simpels)

Bis mir mürb is
Ess i Kürbis-
Suppe jeden Frühherbsttag
Weil i Kürbissuppe super-
Gern (mit Pinienkernen) mag

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