Tiere

Gedichte, in denen Tiere die Hauptpersonen sind.

Traumfigur & das neunhunderteinundsechzigste Gedicht

Panorama im Etosha Nationalpark

Topgrund für das Zebrasein

Ich denke, wenn ich Zebra wär'
Dann wär' ich ungefähr so schwer
Wie ein sehr schweres Pferd

Hätt' ein Quartett von jenem Huf
Den man für die Behuften schuf ...

Doch ich drohe abzuschweifen -
Denn es wär'n allein die Streifen
Jenes Zebrasein schon wert

Schabrackenschakal & das neunhundertsechzigste Gedicht

Schabrackenschakal im Etosha Nationalpark

Eine Beschwerde auf Vogelstraußisch ist nicht wirklich zielgruppenorientiert ...

... und ohnehin ist dem Schabrackenschakal
Das Gegackere sowas von kackeegal
Die Qualen der Pflege von einem Gelege -
Wie lang man da ackert - wovon ihr auch gackert ...
Das ficht ihn nicht an
Im Gegenteil, Mann
Das ist dem Schakal
Schlichtweg kackeegal

Giraffe & das neunhundertneunundfünfzigste Gedicht

Giraffen im Etosha Nationalpark

Vom Dandy Giraffe (Ins Lesebuch für die Unterstufe)

Da dandiet die eh elegante Giraffe!
Wär' Anmut die an Mut vortrefflichste Waffe –
Wer könnte sich mit ihr vergleichen?

Im Unangesicht höchster Hochnäsigkeit
Erahnt sich der Gier-Affen Grundbräsigkeit –
Wie sollt' man ihr das Wasser reichen?
Im Duell mit solch über-menschlicher Größe,
Gibt auch Schöpfungs Krönung sich blasseste Blöße.

Da dandiet die eh elegante Giraffe –
Und Du, lieber Dummbatz, bist immer noch Affe!

Steppenzebra & das neunhundertachtundfünfzigste Gedicht

Steppenzebras im Etosha NP

Des Zebras Überheblichkeit

Ein Pferd, das gänzlich ungestreift
Ist einfach noch nicht ausgereift!

Bwabwata Nationalpark & das neunhundertfünfundfünfzigste Gedicht

Geier im Bwabwata Nationalpark

Unter Geiern

Wenn mich die Hyäne beißt
Bin ich meistens tot
Wenn auf mich der Geier scheißt
Ist vorbei die Not
Wenn in mir die Made schmatzt
Schmecke ich schon schlecht

"Wär ich doch nicht abgekratzt!", denkt sich Bertolt Brecht

Gabelracke & das neunhundertvierundfünfzigste Gedicht

Gabelracke im Etosha Park

Bienenfresser et al.

Ich knie nieder (immer wieder)
Vor der Zierde der Gefieder
Es ist der Traum von Wattebauschen
Mit ihrer Konsistenz zu tauschen

Normale Feder
Kann ja jeder
Doch was sie erst zur Gabe macht
Ist samtigweiche Farbenpracht

Auffelligkeiten & das neunhundertdreiundfünfzigste Gedicht

Zebras im Etosha Park

Was Schwarzweiß weiß (und was nicht)

Was so ein Zebra gar nicht ahnt:
Es ist nicht wirklich gut getarnt

Grünmeerkatze & das neunhundertzweiundfünfzigste Gedicht

Grünmeerkatze an der Kazile Island Lodge

Feind Affe

Durch dein smartes Geschick komm'n wir uns ins Gehege
Denn die Unartigkeit deiner Art sucht sich Wege
Die in meiner Sanftmut-Ranch unakzeptabeln

Solch pfiffiger Witz ist nur statthaft in Fabeln

Ich schließe meine Tür gut ab
Verschanze alles, was ich hab'
Kleb' noch die letzte Ritze zu
Verplomb' das Zelt zum Schlitzohr-Buh!

Fast dauert's mich, dir wirklich gar nichts zu gönnen ...
Doch schmeicheln ja Aufwand und Müh' deinem Können!

Hornrabe & das neunhunderteinundfünfzigste Gedicht

Hornrabe

Der Hornrabe als Fotomotiv

Die Erhabenheit des Raben
Mit Fratzigkeit etwas zu mildern
Soviel Understatement zu haben
Beschert ihm Kaskaden an Bildern

Kazile Island Lodge & das neunhundertfünfzigste Gedicht

Kazile Island Lodge am Kwando

Tented Camping

Wo der Strom fehlt, gibt es die meisten Geräusche -
Pfeift ein nächtlicher Vogel, ist's ein Frosch? Nun, ich täusche
Mich gern hinein ins Unbedarftsein,
Werd' mir Deutungen von der Exotik entleih'n:
Dort schnauft grad ein Hippo, dort heult die Hyäne,
Dort raschelt des Löwen vergoldete Mähne,
Verstummt im Schrei ein Beutetier ...

So deute ich das Dunkel mir
Und dämm're in dies Hörspiel hin,
Bis dass ich zugehörig bin.

Am Morgen lässt Generatorenbrummen
Alle Verbundenheit wieder verstummen.

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