Essen

Meine Heimatstadt, obschon 1998 gen Hamburg verlassen, ist immer noch jedes Jahr für mindestens sechs Auftritte und unzählige Zwischenstopps gut.
Jede Menge Essen-Gedichte finden sich in meinem Buch "Büdchenzauber und Zechenverse" (http://www.conbook-verlag.de/buecher/ruhrgebiet/)

Kruppwaldentree & das eintausendfünfundsechzigste Gedicht

Herbstlicher Kruppwald auf privatestem Privatbesitz

Deine Treue (Ein pragmatisches Liebesgedicht)

In einen wie mich könnt ich mich nicht verlieben!
Und find's pfundig mutig, dass du's dennoch warst ...
Nach all den Disputen, die uns schier zerrieben
Bin immer noch ich es, mit dem du dich paarst!

Ruhrauen & das eintausendvierzigste Gedicht

Essen Steele Ruhrauen

Ein weiterer Song vom kommenden dreizehnten Marilyn's Army Album "Zeit zu schrei'n".

The End of the World as we know it

Das Ende der ganzen Geschichte
Ist jetzt schon verdorb'n
Erst stehen wir knietief im Hoffen
Und dann wird gestorb'n
Der Mut strahlt dir aus dem Gesichte
Dass alles sich fügt
Und er lügt, das Ergebnis sei offen
Na, weil er halt lügt

Und ist auch noch gar nicht gescheh'n
Is the End of the World as we know it.....
Von hier aus zu seh'n

Und können wir's auch noch nicht versteh'n
Is the End of the World as we know it.....
Von hier aus zu seh'n

Das Ende der ganzen Geschichte
Stand immer schon fest
Das drunter und drüber Ermuntern
War nur so ein Test
Du säuselst dein "Gut, ich verzichte!"
Als hätt'st du die Wahl
Magst dich dafür selbst zwar bewundern
Doch bleibt es egal

Und ist auch noch gar nicht gescheh'n
Is the End of the World as we know it.....
Von hier aus zu seh'n

Und das Ende der ganzen Geschichte
Ist war immer verdorb'n
Wir standen fast knietief im Hoffen
Doch dann wurd' gestorb'n
Der Mut strahlt dir aus dem Gerippe
Dass alles sich fügt
Als Teil dieser lügenden Sippe
Na, weil er halt lügt

Und ist auch noch gar nicht gescheh'n
Is the End of the World as we know it.....
Von hier aus zu seh'n

Steele-West & das eintausendneununddreißigste Gedicht

Am S-Bahnhof Steele-West

Temperament/tur

An dem wackligen Punkt zwischen Simmern und Sieden
Ist schon so viel verheizt und noch gar nichts entschieden

Doch alles rüstet sich zum Kampf
Drängt auch dich zur Position:
Wo beziehst du die Bastion?
Willst du Eis sein? Oder Dampf?

Hinsel & das eintausendsiebenunddreißigste Gedicht

In Überruhr Hinsel, nahe dem Geburtshaus Klötgen

Der Ordnungshüter

Nun ist der Entwurf mit gebrochenen Flügeln
Weit neben das Reißbrett geworfen
Noch halten sich Mären von blutigen Knien
Die selbst als Geschichten verschorfen

Um Deutungsspielräume mag ich mich nicht prügeln
Gewinnen tun eh nur die andern
Ich werde mich still aus dem Zimmer verzieh'n
Und wandern und wandern und wandern

RWE & das siebenhundertvierundneunzigste Gedicht

RWE Turm

Neue Sorgfalt

Ich grüße dich, biographielose Jugend!
(Und verzichte drauf, hierfür auch Snapchat zu nutzen)
Ihr fühlt Metropole aus Freude an Fugen
Und erreimt euch die Freiheit im dreckigen Dutzend
Ihr schleicht euch aus allem als User davon
Und ihr urteilt notorisch: "Empörend!"
Ihr generiert Content (oft nicht sehr gekonnt)
Und könnt diesen Gruß gar nicht hören

A40 & das siebenhundertdreiundneunzigste Gedicht

A40 in Essen City

Pfoten weg

Manche Mieze ist ein Haustier
Manche denkt nur ständig "Raus hier!"
Manche treibt's mal so, mal so
"Sucht mich einfach irgendwo!"

Wittgenbusch & das siebenhundertzweiundneunzigste Gedicht

Wittgenbusch Essen Überruhr

Charon begrüßt die Standvögel

An eines Winters letzten Tag
Sterben auch noch die Stärksten der Schwachen
Die Nähe der Rettung beseufzt ihren Sarg
Und vollbesetzt legt ab der Nachen

Homebaum & das siebenhundertneununddreißigste Gedicht

Christbaum der Familie Klötgen

Jauchzet, frohlocket!

Nun, Krippenplätze sind begehrt
Drum wird das Jesuskind verehrt

Tor 23 & das siebenhundertsiebenunddreißigste Gedicht

Band-Backstage Grend

Ein Text vom Marilyn's Army Album "Zeit zu schrei'n" (2018). Und wie am jeden 23. Dezember nutzen wir diese Backstage für unser Weihnachtskonzert im GREND Essen.

Keine Beweise

Du sagst, es sei Zeit zu verstehn
So könne es nicht weitergehn
Da gäbs Menschen mit guten Ideen
Aber ich werd das niemals so sehn

Keine Beweise
Wenn ich es nicht will
Das sind keine Beweise
Wenn ich es nicht will
Vielleicht war ich zu leise
Doch du bist jetzt still!
Das sind keine Beweise für mich

Du sagst, es sei letztlich banal
Man hätte ja eh keine Wahl
Dass Skrupel und Zweifel vergehn
Aber ich werd das niemals so sehn

Du sprichst von den Zeichen der Zeit
Du wärst für was Neues bereit
Inzwischen sei zuviel geschehn
Aber ich werd das niemals so sehn

Ich erkenn, wie du weichst
Mit den Falschen die Hände dir reichst
Mir scheint, ständig gibt's einen wie dich
Und immer fehlt einer wie ich

Heimatbuch & das sechshundertsiebzehnte Gedicht

Heimatbuch Ruhrgebiet

Ein kleines Gedicht, um auf das große Sommer-Sonderangebot aufmerksam zu machen.

Vom Trotten

Ein Trottel trottet durch den Pott
hüpft über Schotter, über Schrott
Der Pütt kaputt, nur tote Schlote

Die hier mal war'n, warn'n nun Verbote:

Betreten sei nicht mehr erlaubt

Betreten schweigt er, trottberaubt

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