Frank Klötgen – Post Poetry Slam – immer frische Gedichte & Fotos

Seit 2016. Auf Globetrotter-Slam-Tour durch bislang 37 Länder auf 5 Kontinenten

  • Castel Plage & das zweitausendachthundertdreiundsechzigste Gedicht

    Castel Plage & das zweitausendachthundertdreiundsechzigste Gedicht

    Unter Frühlingsrebellen

    Der Wind vom Meer kommt kühl daher
    Doch die Sonne gibt sich schon verbindlich.
    Mag sein, diesen Umschwung erwünsch ich zu sehr –
    Ja, bin fürs Konträre zu blind ich?

    Im früh gewählten T-Shirt darf man sich durchaus erkälten
    Und mit jenen im Einklang dann husten und schnupfen,
    Die ähnlich frisch sich aus dem Haus heut gesellten,
    Um mutig und frohen Muts aufzumupfen.


  • Monaco & das zweitausendachthundertzweiundsechzigste Gedicht

    Monaco & das zweitausendachthundertzweiundsechzigste Gedicht

    In Monaco

    In Monaco wohnen Massen
    Monegassen ohne Moneten,
    Die nach Alberts Krone fassen
    Auf albern krass bephonten Feten.


  • Casino Municipale & das zweitausendachthunderteinundsechzigste Gedicht

    Casino Municipale & das zweitausendachthunderteinundsechzigste Gedicht

    Seealpen

    Niedersachsen fragen Seealpenleute:
    „Ciao, sachtma, wie war denn dat Wetter so heute?“
    „Schön zum Skifahren war’s und auch zum Baden!
    Ja, wir war’n noch am Strand nach’m Sessellift –
    Und vergaßen glatt, Euch einzuladen …
    Sowas merkt man ja erst, wenn man sich später trifft,
    Auch, wie schnell man gewöhnt sich ans Hochgefühl,
    Dass man nicht täglich stöhnt: ‚Heute wird’s wieder kühl‘.“

    Nun, dafür können Niedersachsen
    Weil am Tiefpunkt, nur noch wachsen.


  • Mispeln & das zweitausendachthundertsechzigste Gedicht

    Mispeln & das zweitausendachthundertsechzigste Gedicht

    Waidmenschlicher Kurzporno

    In den Fangeisen einer Umarmung
    Zuckte die Bärentatze.
    Die Trapperin freit deren Samung
    Und schluckt sie sodann mit Geschmatze.


  • Ponte Vecchio di Dolceacqua & das zweitausendachthundertneunundfünfzigste Gedicht

    Ponte Vecchio di Dolceacqua & das zweitausendachthundertneunundfünfzigste Gedicht

    Spontan begeistert (aber Minderheitsmeinung)

    Es gilt, über die Brüstung mein Glück rauszuposten,
    Und chillig des Shitstorms Entrüstung zu hosten.


  • Apollo Statue & das zweitausendachthundertachtundfünfzigste Gedicht

    Apollo Statue & das zweitausendachthundertachtundfünfzigste Gedicht

    Halbherzen

    Und versuch ich auch forsch voranzuschreiten,
    Ein erster Blick wendet schon um …
    Das Verdrängen muss sich ein Vergessen erfighten!
    Das klappt bereits jetzt nicht mehr. Dumm.


  • Pietra Ligure & das zweitausendachthundertsiebenundfünfzigste Gedicht

    Pietra Ligure & das zweitausendachthundertsiebenundfünfzigste Gedicht

    Postkoitales aus Italien
    (In der älteren Verwandten einer jüngeren Bekannten)

    Oh, am Lago di Como lag i im Koma …
    Komm nie in das Laken von Kim ihrer Oma!


  • Winzerer-Denkmal & das zweitausendachthundertsechsundfünfzigste Gedicht

    Winzerer-Denkmal & das zweitausendachthundertsechsundfünfzigste Gedicht

    Im Privilegienpflegemodus

    In Alte-Männer-Leibern kompostieren all die Jahre
    Stumm ertrag’ner Zumutungen, ausgefall’ner Haare …

    Ich werd niemals die Ruhe finden,
    Den erblüh’nden Balkon zu genießen
    Und meiner Privilegien Rinden
    Mit Nahrhaftigkeit zu begießen.
    Ich werd wie gewohnt weiter Tanzflächen mähen –
    Den Besitzanspruch lass ich verprickeln,
    Lausch nachsichtig trendigem Vorwürfe-Blähen,
    Begnüg und vergnüg mich mit Halmebefrickeln.
    Ich hab der Bundesgartenschau
    Kein Blühen vorzuwerfen,
    Doch nachts sympathisier ich mit
    Der Wühlmaus und den Kerfen,
    Dass sie das Rabiate
    In der Beetversorgung pflegen,
    Und das baldige Umbruch androhende Knistern
    Mit galantem „Nein, ich bin dagegen!“ –
    Derweil heg ich mein Pflanzgefäß und was ich dort vollbracht
    Im Privilegienpflegemodus, möglichst leis und sacht.


  • Grüne Soße & das zweitausendachthundertfünfundfünfzigste Gedicht

    Grüne Soße & das zweitausendachthundertfünfundfünfzigste Gedicht

    What to do

    Garten – Spaten!
    Weg – feg!
    Wiese – gieß’se!
    Beete – bete!


  • Magnolie 2026 & das zweitausendachthundertvierundfünfzigste Gedicht

    Magnolie 2026 & das zweitausendachthundertvierundfünfzigste Gedicht

    Mag yes/no

    Ich werde die Magnolie ab jetzt Magyeslie nennen
    Und mit dieser Bejahung ihre Schönheit anerkennen.


Die 266 Städte/Länder der Fotos (2016-2026)


Gedichte/Fotos ausgewählter Tourstationen:

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