Frank Klötgen – Post Poetry Slam – immer frische Gedichte & Fotos

Seit 2016. Auf Globetrotter-Slam-Tour durch bislang 36 Länder auf 5 Kontinenten

  • Bad Waldseeer Stadtsee & das zweitausendachthundertfünfzehnte Gedicht

    Bad Waldseeer Stadtsee & das zweitausendachthundertfünfzehnte Gedicht

    Der Ratschlag (im Prinzip ganz einfach)

    Ach, hätt ich mein Gute-Nacht-Hupferl doch nicht
    Schon als Nachmittagshupferl gegessen,
    So müsst ich mich nicht nach verlängerter Schicht
    Mit verspäteter Hungerei stressen!

    Ja, „Wer spart in der Zeit,“ heißt’s, „der hat in der Not!“
    Aber eh ich’s mir merke, bin ich wohl längst tot,
    Und mitsamt mir geschlagener Räte vergessen.


  • Bad Waldsee & das zweitausendachthundertvierzehnte Gedicht

    Bad Waldsee & das zweitausendachthundertvierzehnte Gedicht

    Ein Applaus an der richtigen Stelle

    Statt bald ein Weltstar, nun in Bad Waldsee.
    Klingt halt sad, doch alles schallt „Yeah!“


  • Glasperlenvorstufen & das zweitausendachthundertdreizehnte Gedicht

    Glasperlenvorstufen & das zweitausendachthundertdreizehnte Gedicht

    Of Mice and Men

    Wir sehen vom Run-Punkt der hektischen Maus
    Selbst voll unter Stress eher lahmarschig aus.
    Und steh’n wir mal ausgebremst hupend im Stau,
    Ist’s nur eine Szene der Zeitlupenshow,
    In der sich das Leben und Wirken slow abspielt,
    Auf die selbst ein Nagetier neidlos herabschielt:
    „Wie, das soll die Krönung der Erdschöpfung sein!?“,
    Piepst’s höhnend vom Mausbau. „Da schlaf ich ja ein!
    Soll’n wir die hier jetzt anschieben? Wie ist der Plan?
    Erlöst diese Sippschaft vom Größenwahn,
    Dass man sich an der Würde der Gralstempel misst,
    Ohne jedes Gespür, was Normaltempo ist!“


  • Vogelschutznetze & das zweitausendachthundertzwölfte Gedicht

    Vogelschutznetze & das zweitausendachthundertzwölfte Gedicht

    Ej, da wartet man eh schon eine Ewigkeit auf dieses groß angekündigte Touristenmenü und dann servieren die als erstes den Nachtisch?!

    „Ei, the Speis!
    – … Speiseeis?“


  • Winterwege & das zweitausendachthundertelfte Gedicht

    Winterwege & das zweitausendachthundertelfte Gedicht

    Nicht vergebens (auf dünnem Eis)

    Ich möcht mich weiter mehrheitlich
    Auf dünnem Eis bewegen.

    Ich habe ja bislang noch nie-
    mals unterm Eis gelegen.

    Würd mich der Schock gebroch’nem Grunds
    Von Schlitterei’n entfernen?
    Mag sein,
    Mal bricht das Wagnis ein …
    So wär’s ’ne Gelegenheit Schwimmen zu lernen!


  • Heilig Kreuz & das zweitausendachthundertzehnte Gedicht

    Heilig Kreuz & das zweitausendachthundertzehnte Gedicht

    Dein schönstes Gedicht

    Und schriebe ich ihr ein Gedicht,
    So sei’s von Kunstgriffen befreit.
    Kaleko raunt: „Ich schrieb es nicht!“
    Doch ich fühl mich dazu bereit.

    # Soll Unbeholfenheit mich führen –
    # Für dich mag ich ein Laie sein!
    # Obzwar Juwelen dir gebühren –
    # Es dreht sich nur um Mark und Bein.

    Und schriebe ich ihr dies Gedicht –
    Es könnt Enttäuschung zeugen:
    Vielleicht erschien es ihr zu schlicht.
    Nun, sollt ich mich dem beugen?

    # Für dich muss, aller Wortlast frei,
    # Der pure Text genügen.
    # Und fändest du’s zu einerlei –
    # Könnt dein Geschmack sich fügen?

    So schrieb ich dies Gedicht ihr nicht.
    Im Repertoire klafft fort das Loch –
    Der Leichtigkeit trotzt das Gewicht.
    Kaleko ruft: „Na, sag ich doch!“


  • Way to Icking & das zweitausendachthundertneunte Gedicht

    Way to Icking & das zweitausendachthundertneunte Gedicht

    Dorf

    Mir ist grad die verbliebene Weite der Enge aufgegangen.
    Ich kann versteh’n: Beizeiten muss ein fixes Urteil langen.
    Doch manchmal hilft ein Schnuppern an den selbst verschloss’nen Türen,
    Um Sprossen zu erkennen, die vielleicht nach nirgends führen.

    Doch allein ihre Gangbarkeit sich zu erahnen,
    Kann dich vor zu starrer Entschlossenheit warnen.


  • In Icking & das zweitausendachthundertachte Gedicht

    In Icking & das zweitausendachthundertachte Gedicht

    Ein Tag in Wintersonne

    Die Luft schwebt einer Frische gleich
    Probat gekühlt von Österreich
    Und Alpininität.

    Jetzt schnupp’re ein den Sonnenschein
    Vom Flairverschönerungsverein –
    Um fünf Uhr ist’s zu spät!


  • Irschenhausen & das zweitausendachthundertsiebte Gedicht

    Irschenhausen & das zweitausendachthundertsiebte Gedicht

    Danke Peter!

    Der beste Kaffee
    Ist’s nicht per se –
    Ihn röstet die Umgebung.

    Krönt ihn ein Hauch
    „Der schmeckt ja auch!“ –
    Ist’s köstlichste Erhebung.


  • Schweinhaben & das zweitausendachthundertsechste Gedicht

    Schweinhaben & das zweitausendachthundertsechste Gedicht

    Pour elle

    Llen und Lfriede zLten in der WLt der Lfen,
    Können ihren Ltern deshalb eher sLten hLfen.
    GL, in derlei FLlen gLte „WLpen-Undank schLten!“ –
    Doch reL: WLch Lch hLt noch zu Ltlichen VerprLten?

    Der Liten Ldorado ist die LbogengesLschaft,
    Die Legant und Loquent grad Ltere hinwegrafft (bzw. Liminiert)!

    Lfjährigen kaum vorstLbar,
    Leven dann Lementar:
    Oft grL gefLt in WLlen,
    Sich graue ZL’n erhLlen!


Die 254 Städte/Länder der Fotos (2016-2025)


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