Frank Klötgen – Post Poetry Slam – immer frische Gedichte & Fotos

Seit 2016. Auf Globetrotter-Slam-Tour durch bislang 37 Länder auf 5 Kontinenten

  • Schuir & das zweitausendachthunderteinunddreißigste Gedicht

    Schuir & das zweitausendachthunderteinunddreißigste Gedicht

    Zollfreies US-Medley, Teil 4
    (auf Udo Jürgens – Mit 66 Jahren)

    Die internationalen Verbünde sind wir leid,
    Sie zollten unsrem stolzen Land noch niemals Dankbarkeit!
    Naja! Warum! Weshalb?

    Weltklimarat und UNO, da war’n wir involviert,
    Obwohl von deren Anlieg’n uns keines interessiert
    Naja! Warum! Weshalb?

    Der’n Themen sind uns schnuppe und Umweltschutz ein Graus
    Für 66 Clubs heißt’s: Die USA sind raus!

    Die 66 waren dem Donald nicht genehm
    Die 66 waren schon immer linksextrem
    Die 66 waren Trumpisten ein Verdruss
    Die 66 sind nun reif zum Abschuss!


  • Hitchcock-Casting & das zweitausendachthundertdreißigste Gedicht

    Hitchcock-Casting & das zweitausendachthundertdreißigste Gedicht

    Zollfreies US-Medley, Teil 5
    (auf Nena – Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann)

    Auf der Münchner Konferenz
    Schockte letztes Jahr der Vance.
    Aber heuer Rubio – war der gleiche Griff ins Klo
    Irres Reden, Größenwahn – entsprach erst nicht unserm Plan,
    Nun nehmen wir’s in Kauf!
    Wer nicht mitzieht, ist ein Feind
    Und so stehen dann vereint für ihren Beifall all die Speichellecker auf.

    Die hab’n erkannt: Diese Welt hab’n in der Hand
    Ein irrer Vance, irre Noem, irrer Trump.
    Sind die nur tight oder klapsmühlenbereit?
    Irrer Vance, irre Noem, irrer Trump …
    Die ganze Zeit wird nur Eigenlob geseiht
    Irrer Vance, irre Noem, irrer Trump …
    Macht euch die Welt, widdewit, bis sie zerfällt
    Irrer Vance, irre Noem, irrer Trump!


  • In der Po-Ebene & das zweitausendachthundertneunundzwanzigste Gedicht

    In der Po-Ebene & das zweitausendachthundertneunundzwanzigste Gedicht

    Der Brenner

    Er beamt uns, mittelmeerbereit,
    Aus dem Grauen der Sonne entgegen.
    Im Handschuhfach: die Leichtigkeit.
    Es lauern auf Wonne die Mägen.

    Penibligkeit um Ä und E
    Wird bald schon nicht mehr zählen …
    Die Muttermilch schmeckt plötzlich bäh,
    Wenn wir uns neu vermählen.


  • Methanleitung & das zweitausendachthundertachtundzwanzigste Gedicht

    Methanleitung & das zweitausendachthundertachtundzwanzigste Gedicht

    Vor Traunstein mau dreinschau’n

    Ein paar Haltepunkte vor Traunstein
    Stellt sich bei mir stetig das Grau’n ein.
    Denn hinter den Hecken- und Zaunreih’n,
    Da keltern sie Biere und brau’n Wein –
    Die Kerle eh’r grob, ihre Frau’n fein
    (die trotzdem bestaunen der Pfau’n Schein!).
    Ich mag dir den Trip nicht versau’n, nein,
    Da Städter, sobald sie sich stau’n, schrei’n:
    „Ihr Dörfler spielt gerne die schlau’n Lai’n,
    Doch fallt im Akkord auf die Blau’n rein!“
    Da kann man nur vor dem Verdau’n spei’n …
    Da sollten die von solchen Klau’n Frei’n
    Die sowas bewow!en verhau’n! Kein
    Zweifel, du darfst, bist du down, cry’n!
    Es mag nur ’ne Show deiner Laun’n sein,
    Doch muss man nach Sorgendurchkau’n wein’n!
    Da leisten sich die zu Genau’n ein’n
    Fauxpas, weil sie voreilig raun’n, dein
    Problem wär nach näh’rem Beschau’n klein –
    Du hätt’st doch trotz Zeitenverrau’n Schwein!
    Das kannst du den Bauern der Gau’n leih’n –
    Ein paar Haltepunkte vor Traunstein!


  • San Giorgio Maggiore & das zweitausendachthundertsiebenundzwanzigste Gedicht

    San Giorgio Maggiore & das zweitausendachthundertsiebenundzwanzigste Gedicht

    Auf der wärmeren Seite der Berge

    Auf der wärmeren Seite der Berge
    Leuchtet Hügeligkeit mir so ein.
    Hierzuorts spricht das Volk oft vom Sporteln –
    Aber da sag ich inbrünstig Nein!

    Auf der wärmeren Seite der Berge
    Hat die Techniktextilie einfach keine Funktion.
    Ich mag Sonne mit nackter Empfängnis begrüßen,
    Nicht als Faktor des Tagessolls Peaksubtraktion.


  • Calle Bertolini & das zweitausendachthundertsechsundzwanzigste Gedicht

    Calle Bertolini & das zweitausendachthundertsechsundzwanzigste Gedicht

    Die geheime Armut der Wohlausgewogenheit

    Venedig hat nun leider mal
    Zu wenige Touristen,
    Vieldenig ist das voll egal –
    Lässt alle in sich nisten.
    Optdenigs Armut liegt im Stil –
    Hat nicht zu wenig, nicht zu viel.


  • Markusplatz, Überflutungsvorstufe & das zweitausendachthundertfünfundzwanzigste Gedicht

    Markusplatz, Überflutungsvorstufe & das zweitausendachthundertfünfundzwanzigste Gedicht

    Durchnässen

    Ich hab mir ein gutes Gebiss-Good erschissen,
    WC-Bons als Investitionschance ergriffen!
    Die gelten dort im Café – muss man halt wissen! –
    Als Währungsersatz. Drum auch Obacht beim Schiffen!!


  • San Polo & das zweitausendachthundertvierundzwanzigste Gedicht

    San Polo & das zweitausendachthundertvierundzwanzigste Gedicht

    Italien

    Collodi und Goldoni,
    Kolonastik em pom pie,
    Tre pizze Quattro Stagioni,
    Limoncellomelodie
    Und multipulti emozioni,
    Monokulti Frau Meloni –
    Italien, Italien …
    I mag und mal di mal so hin!


  • Venedigs Alpenblick & das zweitausendachthundertdreiundzwanzigste Gedicht

    Venedigs Alpenblick & das zweitausendachthundertdreiundzwanzigste Gedicht

    Mein hintergründiger Nationalstolz

    Ja, natürlich muss Italien es forsch übertreiben:
    Mir sein Licht unters oberste Nasenloch reiben
    Nebst der bunkerverbauten Kartoffeligkeit –
    Mein von Ordnungsgehorsam geerntetes Leid
    An den Provokationen der offenen Chancen!

    Und wie immer macht Lebensgenuss mir Avancen.

    Doch ich mich verschließen, an Heimatstolz binden
    Diese Weisheit, mein Deutschsein so scheiße zu finden.


  • Rio dei Vetrai & das zweitausendachthundertzweiundzwanzigste Gedicht

    Rio dei Vetrai & das zweitausendachthundertzweiundzwanzigste Gedicht

    Manchmal sage ich Sachen, die ich selbst nicht verstehe

    Ich sprach zur Gardaseebrigade:
    „Der Brie ist gar, da, seh ich grade!“


Die 266 Städte/Länder der Fotos (2016-2026)


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