Sex & Erotik

Die thematische Einteilung meiner Gedichte ist im Gange. Hier finden Sie in Zukunft alle Gedichte zur körperlichen Liebe. Noch mehr Klicks!

Stuttgart 2016 c & das dreihundertachtundneunzigste Gedicht

Schiller-Denkmal Stuttgart

In Stuttegart

Wie gern hab ich in Stuttegart
'Ner stutendoofen Nutte zart
Zum Start die Stube klar geputzt
Des Gartens Rasen grad gestutzt
Und dann statt wie gewohnt in bar
Bestanden, dass sie heute gar
Nichts zahlen müsste
Worauf sie mich arg artig küsste!
Denn Stuttegart lädt dazu ein
Mal gutartig statt stur zu sein

Hohentwiel & das dreihundertzweiundsechzigste Gedicht

Singen Hohentwiel

Auch wenn noch ein paar Madagaskar-Reprisen hier veröffentlicht werden, muss dieses Gedichttagebuch dem Umstand Rechnung tragen, dass ich bereits knapp zwei Wochen zurück bin im herbstlichen Deutschland und auch schon einige Tour-Stationen abgereist bin, die sich in der Warteschlange stauen. Z. B. Singen.

Romantische Zugfahrt

Von Singen bis nach Immendingen
Hatte ich sein Dingen drinnen

Der Halt in Engen war vergnüglich
Und meine Reiterei vorzüglich

In Hausach sagte ich "Gut Nacht!"
Und mein rosiger Hintern - er lächelte sacht

Frauenkirche & das zweihundertachtundvierzigste Gedicht

Frauenkirche München

... und das fünfte Gedicht aus der Reihe der Münchner Unzuchtverse.

Liebfrauenkirche - Dicht- vs. Deckkunst

Ich trat mitsamt dem Sauentierch'
An den Altar der Frauenkirch'
Und sprach: Oh, Herr!-lich ist das Poppen!
Nicht mal von den sauigsten Versen zu toppen ...

Strandbad & das zweihundertneununddreißigste Gedicht

Strandbad Wörthersee

Weiterhin im Strandbad.

Die Schwimmerinnen (und ich)

Bikini-entfliehendes Po-Gebacke
Spitz beschriene Spritzattacke
Rötlich in Nöten geratende Rücken
Triefend nass sich nach den Handtüchern bücken
Bald reglos aalend eingedöst
Bäuchlings verdeckend das Top-Teil gelöst
Achsel-entblößendes Von-sich-Gestrecke
Seufzend gemächliches Anmutsgerecke
Dessen Strahlkraft lasziv schon manch Iris beschien
Auch jüng'rer Herren Phantasien
Und honigmilchchloriger Sonnencremeduft
Entschwebt sich in regungslos bräsige Luft

Ich lieg ausgestreckt da, in frottiertem Gedanken
Auf sonnenerwärmten, schon farblosen Planken
Unter mir einladend schwappende Fluten ...
Doch ewigkeitsheuchelnde Sonnenminuten
Bin abkühlungssatt ich zu nichts mehr bereit
Und schenk' meinem Körper alleine die Zeit

Allgäu & das zweihundertachte Gedicht

Großer Alpsee

Letztes Souvenir aus dem Allgäu.

Heuer im Gäu

Ein Call-Boy im Allgäu
Wo eh überall Heu
Rumliegt und schon immer lag
Denkt: "Bevor ich jetzt dumm frag
Nehm' ich mir 'nen neuen Ballen."
Heu gehört im Allgäu allen

Unzucht München & das hundertunddreizehnte Gedicht

Isarauen

Zur Reise-Auszeit ein Heimatgedicht mit Isar-Plätschern. Aus meiner Reihe der Münchner Unzuchtverse.

Viktualienmarkt

Jed' Alien, der auf Erden parkt,
Geht auf den Viktualienmarkt
Was ihn dort enttäuscht, ist: Er hielt ja naiv
Das Wort Vik, tu Alien! für'n Imperativ

Amsterdam & das hundertundvierte Gedicht

Grachten bei Nacht

Amsterdam by night. Aber natürlich im Bereich der Fiktion (ich bitte, an dieser Stelle nicht nach einem Wortwitz zu suchen. So weit sind wir noch nicht.).

Fast treu (In De Wallen)

Beim Betrachten der Grachten
Begann ich zu schmachten
Da sprach - wenig sachlich
'Ne Dame vom Fach mich
Fast nackig auf 'nen Nachtisch an

"Sachte, Freund, sachte!" sagte ich mir
Verbrachte die Nacht aber trotzdem mit ihr

Wenn's wallt
Ist's halt
Nicht leicht für'n Mann

Deutsches Eck & das einundneunzigste Gedicht

Deutsches Eck Koblenz

Wo Vater Rhein Mutter Mosel küsst. Aber flussaufwärts ist es romantischer.

Deutsches Eck

Sagt, was könnt sich nasser küssen
Als die Wasser von zwei Flüssen?

Ansbach & das dreiundfünfzigste Gedicht

Ansbach, J.S. Bach

Die Tour hoppelte in diesen Tagen weiter durchs Frankenland. Wo ich gestern im Kaspar Hauser und Bach Stützpunkt Ansbach Station machte.

Ansbach und -tand

Ansbach bin ich mit ihr gegangen
Doch sie hat damit angefangen
Insbach ist sie mit mir gesprungen
Und hat so sehr darauf gedrungen

Un(s)zucht war Straf' dann wie Vergeh'n
Weil wir uns so nach Anstand seh'n

Opernball & das siebenunddreißigste Gedicht

Wiener Opernball

Man kann das zeitliche Zusammenfallen von Wien-Besuch und Opernball als Dichter natürlich nicht vollends unkommentiert lassen.

Der Opernball zu Wien, Schlussakkord

Ertönt die letzte Walzerwiege
Schnapp ich mir 'ne Tänzerin
Die schon auf der Hausflurstiege
Gibt sich mir in Gänze hin

S'ist Opernball, s'ist Opernball
Und ich bin der Herr General

Doch nach der letzten Walzerwiege
Warnt mich meine Tänzerin
Dass ich bloß nichts Böses kriege
War'n heut' so viel' xxxxxxxx xxxx...

S'ist Opernball, welch' schöner Spleen!
S'ist Opernball heut' nacht, in Wien

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